Sozialer Zusammenhalt
Eine Stadt, die zusammenhält.
Wir setzen auf Prävention statt Kürzungen in diesen Bereichen und stärken die einschlägigen Angebote, die Menschen im Alltag tragen. Ein integratives Zusammenleben in Delmenhorst ist nur möglich, wenn alle Menschen sich als gleichwertige Mitglieder der Stadtgesellschaft verstehen. Integration gelingt nicht durch Parallelstrukturen, sondern braucht klare Erwartungen und echte Chancen.
Unsere Schwerpunkte
- Stärkung des Ehrenamts und lokaler Initiativen
- Gemeinsame Stadtfeste, Kultur- und Sportangebote
- Unterstützung der Delmenhorster Kunst- und Kulturszene
- Stärkung und Ausbau der Nachbarschaftsbüros hin zu Stadtteilzentren
- Erweiterung der Öffnungszeiten des Stadtbades
Konkrete Maßnahmen
- Sichere Finanzierung und Wertschätzung des Ehrenamtes: Die Vereine und die Verbände brauchen klare Zusagen über eine verlässliche Finanzierung, nur dies schafft Vertrauen.
- Das Frauenhaus in Delmenhorst steht angesichts der steigenden Zahl häuslicher Gewaltfälle vor deutlich erhöhten Bedarfen. Immer mehr Frauen suchen Schutz und Unterstützung, wodurch die vorhandenen Kapazitäten zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Die SPD hat sich daher intensiv für eine Erweiterung eingesetzt und maßgeblich an der Entwicklung zusätzlicher Unterbringungsmöglichkeiten mit sechs weiteren Plätzen mitgewirkt. Unser Ziel bleibt es, allen betroffenen Frauen eine sichere Versorgung zu gewährleisten. Dieses Engagement werden wir konsequent fortführen und die weitere Entwicklung des Frauenhauses eng begleiten.
- Gemeinsame Stadtfeste, Kultur- und Sportangebote: Die vielfältige Vereinslandschaft in Delmenhorst wird durch zusätzliche Förderung und Bereitstellung städtischer Infrastruktur angeregt, Stadt(teil)-Feste, Veranstaltungen oder gemeinsame Unternehmungen zu organisieren.
- Die Kunst- und Kulturszene wird gefördert, breitgefächert und ohne umständliche Verfahren. Wer etwas in unserer Stadt auf die Beine stellen will, steht künftig vor offenen Türen.
- Verbindliche Sprach- und Orientierungskurse für Neuankommende, insbesondere die frühzeitige Integration über Kitas, Schulen und Vereine muss gelingen. Hier benötigen alle Beteiligten viel Unterstützung und klare Abläufe. Programme zur Integration, inklusive Sprach- und Gesellschaftskurse, helfen und stärken zukünftig weiterhin Vertrauen und Teilhabe.
- Das bestehende Angebot für Seniorinnen und Senioren, insbesondere der freien Wohlfahrtsverbände, wird erweitert. Ein regionales Pflegekompetenzzentrum unterstützt in Fragen rund um Pflege, Arztbesuche und Therapien.
- Die Nachbarschaftsbüros werden in ihrer Quartiersarbeit stark unterstützt. Als dauerhafte Orte der Begegnung werden dort Beratungsangebote und Unterstützung für alle Lebenslagen geboten, gerade als Möglichkeit gegen Einsamkeit und für ein geselliges Leben im jeweiligen Viertel.
- Präventionsprojekte gegen Extremismus, Drogenmissbrauch, Spielsucht und Kriminalität in Schulen und den Quartiersbüros werden ausgebaut.
- Kinder- Jugendarbeit: Sicherung der Finanzierung von Jugendhäusern, Sportvereinen und Kulturprojekten als Angebot mit dem Ziel der Bildung und Teilhabe für alle jungen Menschen
- Schaffung von Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche und Treffpunkte, gerade in der Innenstadt.